Ready to go

Posted by on Feb 17, 2018 in New | No Comments

Der erste Abschnitt der Reise liegt hinter mir: die Bahnfahrt nach Düsseldorf. Der Intercity bringt mich fast pünktlich vom Paderborner Hauptbahnhof zum Flughafen. Eine kurze Fahrt mit der hiesigen Schwebebahn später bin ich im Terminal C, wo die Schlange am Emirates-Schalter nicht ganz kurz ist.

Etwa zwanzig Minuten später habe ich mein Gepäck abgegeben und halte meine Bordkarten für die beiden bevorstehenden Flüge in Händen. Dann geht es durch die Sicherheitskontrolle, wo sehr wenig Betrieb ist. Ein wenig länger dauert es an der Grenzkontrolle, wo nur zwei Beamte alle Europäer kontrollieren. Aber ich habe ja Zeit. Ziemlich genau eine Stunde nach der Ankunft am Flughafenbahnhof stehe ich am Gate, wo gerade das Flugzeug angelegt hat und die ankommenden Passagiere ausspuckt.

Nun heißt es warten. Bis zum Boarding dauert es noch vierzig Minuten. Das nächste Mal werde ich mich dann wohl aus Dubai melden.

Von Paderborn nach Christchurch

Posted by on Feb 15, 2018 in Flight | No Comments

Am kommenden Samstag geht es los:

EK 058 Düsseldorf–Dubai
Abflug 17. Februar, 20:45
Ankunft 18. Februar, 06:15 (03:15 MEZ)

EK 412 Dubai–Christchurch
Abflug 18. Februar, 10:15 (07:15 MEZ)
Ankunft 19. Februar, 13:50 (01:50 MEZ)

Durch einen Klick auf die Flugnummer könnt Ihr Euch anzeigen lassen, wo sich das Flugzeug gerade befindet. Eine Zwischenlandung ohne Flugzeugwechsel lege ich in Sydney ein. Die Rückreise trete ich in Christchurch am 1. April nachmittags an und werde dann am 2. April am frühen Nachmittag in Düsseldorf landen. Die Details zu den Flügen erfahrt Ihr dann beizeiten hier.

Episode VII: Der Ruf der Südinsel

Posted by on Feb 7, 2018 in Planning | No Comments

So war das eigentlich nicht geplant. Ich hatte eigentlich gedacht, erst 2021 wieder nach Neuseeland zu fliegen. Aber nun bin ich ja schon seit fünf Jahren nicht mehr auf der Südinsel gewesen, nachdem ich mich beim letzten Mal auf die von mir in diesem Jahrtausend bislang sträflich vernachlässigte Nordinsel beschränkt hatte. So geht das natürlich nicht. Einen ungefähren Plan habe ich im Grunde nur für grob die erste Hälfte der Reise, bei der ich mich wieder auf die Südinsel beschränken werde. Ich will meine Lieblingsgegend – den Südwesten – mit viel Muße erkunden. Es gibt da nichts, was ich unbedingt sehen will, und werde es daher ganz entspannt angehen.

Der Flug geht am 17. Februar ab Düsseldorf und bringt mich über Dubai und einen Zwischenstopp in Sydney nach Christchurch. Die genauen Flugdaten erscheinen dann hier kurz bevor es losgeht im Blog – wieder mit Links, wo Ihr den Verlauf verfolgen könnt, wenn Ihr mögt. Der Abschnitt von Dubai bis Sydney wird mein neuer Langstreckenrekord mit 12057 km und 13 Stunden und 45 Minuten, was auf dem Rückflug noch einmal um 45 Minuten überboten wird (alle Angaben nach Plan). Alle meine Flüge zusammen genommen komme ich nach der Reise damit auf gut 10 Erdumrundungen – oder einmal die Strecke bis zum Mond. Da gibt es sicher Leute, für die das sehr wenig ist; ich finde die Zahl dennoch schon recht imposant. Meine CO2-Ablassbriefe beschwichtigen zwar das Gewissen ein wenig, aber wirklich gut sieht meine Ökobilanz nicht aus, und sie wird auch nicht dadurch verbessert, dass ich mir in Christchurch für die gesamte Reise einen Mietwagen nehme.

Ich werde zunächst einige Tage in Christchurch verbringen, weil ich mir anschauen möchte, wie sich die Stadt in der seit meinem letzten Besuch dort entwickelt hat. Der Wiederaufbau nach dem Erdbeben vor sieben Jahren ist noch lange nicht abgeschlossen – man rechnet mit 20 Jahren oder mehr –, aber es hat sich schon viel getan (wenn auch in manchen Bereichen zu wenig, wofür es vielfältige Gründe gibt). Jedenfalls werde ich den Jahrestag des Bebens in der Stadt verbringen.

Weiter geht es dann mit einem Zwischenstopp in Oamaru zur Curio Bay in den Catlins, wo ich zwei Nächte bleiben werde, um etwas mehr Zeit als bei meinen bisherigen Besuchen in der Gegend dort zu verbringen. Entlang der Südküste fahre ich dann nach Te Anau, wo ich mein erstes Basislager aufschlagen werde. In diesem Ort und der Region habe ich schon auf viel Zeit verbracht; Te Anau ist einfach ein sehr guter Ausgangspunkt für Touren im Fiordland. Was genau ich dort machen werde, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich werde ich mich für ein paar Tage im nördlichen Bereich der Milford Road einquartieren, entweder auf einem Zeltplatz oder in einer Hütte. Da gibt es mehrere Optionen, die ich ins Auge gefasst habe, zwischen denen ich mich aber erst vor Ort entscheiden werde.

Wie lange ich dort bleibe, weiß ich noch nicht; insofern sind die weiteren Daten unten in der Karte fiktiv. Irgendwann wird es dann weitergehen in die Gegend um Queenstown. Dort werde ich aber nicht in der Stadt bleiben, sondern entweder nach Glenorchy oder Kinloch (das ist die Gegend, in der die Mini-Serie Top of the Lake spielte) fahren und mir dort eine Unterkunft suchen. Am nördlichen Ende des Lake Wakatipu gibt es ebenfalls eine ganze Reihe von schönen kurzen und längeren Wanderungen, auf denen ich einige Zeit verbringen will. Überwiegend werde ich wohl Tageswanderungen machen; eine längere Wanderung mit Übernachtung ist erstmal nicht geplant, ist aber auch nicht ausgeschlossen.

    Wie bei den letzten Reisen nach Neuseeland habe ich wieder vor, Euch auf dem Laufenden zu halten. Sofern es die Zeit und die Technik zulassen, werde ich mich an verschiedenen Stellen melden. Allerdings hat man in den Gegenden, in denen ich mich aufhalten werde, zu guten Teilen keinerlei Handy-Empfang geschweige denn ein WLAN; es kann daher sein, dass ich mich mehrfach für einige Tage oder bis zu einer Woche nicht melden werde. Wenn ich dann aber die Möglichkeit habe, werde ich hier im Blog zumindest wieder versuchen, einen Mini-Reisebericht abzuliefern. Wie umfangreich die Beiträge sein werden oder ob es sich nur um telegrammartige Meldungen handelt, kann ich noch nicht sagen. Alles was hier erscheint, wird auch bei Facebook verlinkt; wer mir dort folgt, sollte also mitbekommen, wenn ich hier etwas schreibe (so die Algorithmen wollen…). Außerdem bin ich seit einiger Zeit bei Instagram präsent, wo es hoffentlich ein paar visuelle Eindrücke geben wird; dort müsst Ihr nicht angemeldet sein, um meine Beiträge zu sehen.

    Die Rückreise

    Posted by on Apr 4, 2016 in Flight | No Comments

    Es geht zurück in die Heimat:

    EK 407 Auckland–Dubai
    Abflug 5. April, 17:30 (07:30 MESZ)
    Ankunft 6. April, 05:30 (03:30 MESZ)

    EK 055 Dubai– Düsseldorf
    Abflug 6. April, 08:30 (06:30 MESZ)
    Ankunft 6. April, 13:25

    Melbourne – Der erste Abschnitt ist geschafft. Nachdem wir eigentlich sogar etwas zu früh angekomnen wären, hat wenige Sekunden vor der Landung ein Rückenwind dazu geführt, dass der Pilot lieber durchgestartet ist. So sind wir dann erst mit leichter Verspätung gelandet, was aber kein Problem ist, da es ja mit demselben Flugzeug weitergeht.

    Dubai – Der lange Abschnitt ist auch geschafft. Pünktlich auf die Minute landen wir in Dubai. Nach gerade mal einer halben Stunde stehe ich schon am Gate, von dem ich nachher weiterfliegen werde. Dass das so schnell geht, liegt daran, dass ich mit einem A380 von Emirates weiterfliege und daher nicht das Terminal wechseln muss. Und außerdem waren sie hier und heute an der Sicherheitskontrolle sehr schnell. Die Wartezeit verbringe ich nun mit einem Kaffee – Sitzgelegenheiten gibt es hier zum Glück reichlich.

    Düsseldorf – Kaum gelandet und noch auf dem Rollfeld – aber trotzdem schon online. Moderne Zeiten…

    Auckland

    Posted by on Apr 4, 2016 in Uncategorized | 3 Comments

    Nun bleibt nur noch die Zusammenfassung der letzten beiden Tage hier in Auckland. Der gestrige Tag begann mit einem sehr leckeren Frühstück bei “Bread and Butter” (?) mit Sandy, Campbell und einer Mitarbeiterin aus dem Hostel. Anschließend bin ich vom Hostel aus einmal hinüber zur K Road (die jeder hier so nennt; eigentlich heißt sie Karangahape Road). Diese Straße verläuft auf dem Hügelkamm, der den Stadtkern Aucklands von den südlicher gelegenen Vierteln trennt. Mein Reiseführer, der Lonely Planet, schlägt zur erstrn Erkundung der Stadt einen Spaziergang von dort über einige Nebenwege und mit mehreren Umwegen bis hinunter zum Hafen vor. Diesem Vorschlag folge ich weitgehend, allerdings nicht bis zum Ende, sondern nur bis in den unteren Teil der Queen Street, der Hauptschlagader der Innenstadt.

    Dann begebe ich mich zurück zum Hostel, denn Sandy hatte mir angeboten, mit mir zum Mount Eden und zum One Tree Hill zu fahren, zwei innerstädtischen Grünanlagen und Aussichtspunkten. “Innerstädtisch” ist dabei so eine Sache, denn Auckland ist – flächenmäßig – eine der größten Städte der Welt. Und Aussichtspunkte gibt es auch zahlreich, denn die Stadt ist auf bzw. um eine Ansammlung von (nicht mehr aktiven) Vulkanen erbaut. Dem entsprechend heißen dann auch etliche Stadtteile “Mount …” nach eben dem Vulkan, an dem sie sich befinden. Der Mount Eden ist der höchste Berg in Auckland; auf ihm befand sich früher ein Pa, eine befestigte Siedlung der Maori, daher ist der ehemalige Vulkankrater tapu und darf nicht betreten werden. Der One Tree Hill – übrigens von U2 besungen – ist seit einigen Jahren ein No Tree Hill, da die Pakeha, die europäischen Siedler, den ehemals dort wachsenden einheimischen Baum durch eine importierte Art, eine Kiefer, ersetzten, die vor einigen Jahren von Maori-Aktivisten gefällt wurde. Derzeit werden wohl Gespräche geführt, wieder einen geeigneten Baum dort zu pflanzen.

    Abends holen wir Fish & Chips aus einem Laden, der eine sehr gute Fischauswahl (sowie Meeresfrüchte) zu bieten hat. Mein Versuch, endlich einmal das Essen zu bezahlen, scheitert an Campbell; da muss er mit Sandy wohl mal irgendwann nach Deutschland kommen, damit ich mich revanchieren kann.

      
    Heute ging es dann für mich als erstes auf den Skytower, das höchste Gebäude der Südhemisphäre. Von dort hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt, die sich bis an den Horizont zu erstrecken scheint, wenn nicht vorher eine Küste in die Quere kommt, denn Auckland liegt an der schmalsten Stelle des Landes zwischen dem Manukau Harbour, der zur Tasmanischen See gehört, und dem Hauraki Gulf, der zum Pazifik gehört und von der Coromandel Peninsula begrenzt wird.

    Relativ lange halte ich mich danach in den teilweise bereits umgebauten, teilweise noch in Planung befindlichen Gebieten im Hafen auf. Das Viaduct Basin wurde für die Verteidigung des America’s Cup im Jahr 2000 umgebaut, mit dem Umbau des benachbarten Wynyard Quarter begann man für den Rugby World Cup 2011, aber die Planungen reichen weit in die Zukunft.

    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat man es hier im Allgemeinen nicht so. Es gibt zwar seit 2003 wieder einen Bahnhof in der Innenstadt, das Britomart Centre, während der eigentliche Bahnhof von  Auckland einen guten Kilometer entfernt liegt. Von letzterem fährt im Wesentlichen nur drei Mal pro Woche ein Fernzug in die Hauptstadt. Von Britomart aus werden immerhin vier Nahverkehrsverbindungen bedient – und seit 2014 sogar schon elektrisch! Da die Stadt am Individualverkehr zu ersticken droht, investiert man seit einigen Jahren aber doch ein wenig in öffentliche Verkehrsmittel und Radwege.

    Reger Betrieb hingegen herrscht an der Queen’s Wharf, von der Boote zu etlichen Vororten und Inseln fahren. In das gegenüber liegende Devonport sind die Verbindungen besser als die meisten Busverbindungen in Paderborn: Alle halbe Stunde kann man in etwa zehn Minuten dorthin übersetzen – und das von früh bis spät. Als ich von meinem Ausflug dorthin zurückkomme, kommen mir viele Leute entgegen, dir offenbar gerade Feierabend machen – für Leute aus Devonport, die in Aucklands Innenstadt arbeiten, scheint das also durchaus eine attraktive Verbindung zu sein.

    Und damit geht der Urlaub dann zu Ende. Nun heißt es, Sachen packen; morgen am frühen Nachmittag fahre ich mit dem Bus zum Flughafen. Die Daten für den Rückflug folgen hier in Kürze. Das nächste Mal melde ich mich dann vielleicht von unterwegs oder ansonsten, wenn ich wieder zu Hause bin und ein bis drei Mützen Schlaf hatte.