Nachdem es bis gestern Abend bestes Wetter war, hat sich über Nacht der Himmel zugezogen – schade für diejenigen, die eine Nachttour im Observatorium gebucht hatten, die dann (gegen Erstattung des Preises natürlich) abgesagt werden musste. Ich hatte das zwar ohnehin nicht vor, aber schönes Wetter wäre mir natürlich auch lieber.

Etwas anderes Wetter als gestern

Aber das kann man sich ja bekanntlich nicht aussuchen und so fahre ich heute durch den Regen wieder zunächst nach Lake Tekapo. Zwei Vergleichsbilder, wie es hier heute aussieht, habe ich hier einmal eingefügt.

Lake Tekapo, ebenfalls bei etwas anderem Wetter

Meine Fahrt führt mich über Lake Tekapo hinaus an den westlich benachbarten Lake Pukaki, der ebenfalls von Gletscherwasser gespeist wird und daher auf Satellitenbildern ebenso gut zu erkennen ist. Dort nehme ich den Abzweig in Richtung Aoraki/Mount Cook National Park, eine 50 Kilometer lange Sackgasse längs des Westufers des Lake Pukaki mit theoretisch guten Aussichten, heute aber nicht.

Lake Pukaki mit Mount Cook – zwei Tage später bei schönem Wetter
Mount Cook Village in der Ferne und in Wolken

Ich quartiere mich dann in Glentanner ein, einem Campingplatz am oberen Ende des Sees. Die letzten beiden Male, als ich hier war (1999 und 2013), habe ich jedes Mal direkt am Beginn der Wanderwege im Nationalpark auf dem Whitehorse Hill Campground übernachtet. Der ist wunderbar gelegen – bietet außer einem einfachen Shelter und Toiletten aber keinerlei Facilities –, aber leider auch für die nächsten zwei Wochen ausgebucht.

Nachdem ich mein Camp bezogen habe, fahre ich restliche Strecke von etwa 25 km zum Mount Cook Village, das Ihr in den folgenden Foto bei genauem Hinsehen entdecken könnt – das hohe Gebäude dort hat siebeneinhalb Stockwerke, was vielleicht ein wenig hilft, sich die Größenverhältnisse hier vorzustellen: Die Berge ringsum sind schon ordentlich hoch. Mehr zu denen dann morgen, denn da werden sie sich zeigen (weiß der Harald aus der Zukunft).

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