Archive 2026
Peel Forest
Die erste Wanderung steht an. Ich habe mir eine etwas längere Rundwanderung zusammengestellt, die aus vier Wanderwegen zusammengesetzt ist. Den Anfang macht der Acland Falls Track, der in die Kategorie Walking Track gehört. Das ist die zweitleichteste Kategorie von Wanderungen – noch leichter und kürzer, wie der Name sagt, sind die Short Tracks. Der Wanderweg ist gut ausgebaut und leicht zu gehen, auch wenn es durchaus ein paar Meter hoch und runter geht. Wie bei den meisten Wanderwegen hier ist die Ausschilderung sehr gut, so dass man sich nicht verlaufen kann. Und vom Weg abkommen kann man eh nicht, weil die Vegetation so dicht ist, dass man gar nicht durchkäme, selbst wenn man wollte. Die Zeitangaben bei den Walking Tracks sind häufig sehr großzügig, aber mit Fotostopps kann es schonmal sein, dass man die angegebene Zeit auch tatsächlich braucht. Fotos folgen aber erst später; fürs Erste gibt‘s nur Text.
(more…)Über die Inland Scenic Route nach Süden
Heute geht es auf die Fahrt. Ich verlasse Christchurch damit genau 15 Jahre nach dem schweren Beben, das – wie Ihr in den letzten Beiträgen lesen konntet – die Stadt stark verändert hat. Bei allen Schwierigkeiten denke ich, dass man hier sehr viel richtig gemacht hat und Christchurch (soweit aufgebaut) heute schöner ist als zuvor. Diesen Eindruck teilen auch viele Locals, mit denen ich mich hier unterhalten habe.
(more…)Ein letzter Tag in Christchurch
Der heutige Bericht fällt etwas kürzer aus, denn dieser Tag war zum guten Teil organisatorisch geprägt. Mein Frühstück nehme ich bei C1 Espresso zu mir, das sich im ehemaligen High Street Post Office befindet. Neben der Tatsache, dass es hier guten Kaffee gibt (das Frühstück ist ok, war im Beat Street Cafe aber besser), gibt es eine Besonderheit: Unter der Decke und an den Wänden ist noch die alte Rohrpost-Anlage installiert und manche Gerichte werden über diese an die Tische transportiert. Danach fahre ich mit dem Bus wieder in Richtung Flughafen, in dessen Nähe sich die ganzen Autovermietungen befinden. Von der Bushaltestelle sind es etwa 10 Minuten Fußweg bis dorthin. Dort nehme ich mein Auto in Empfang, was komplett ohne Menschenkontakt vor sich geht: Ich habe per Mail den Stellplatz des Wagens mitgeteilt bekommen sowie den Code für das Fach, in dem ich den Schlüssel finde.
(more…)Kunst und Natur
Heute geht es weiter mit Erkundungen westlich der Innenstadt. Mein erster Besuch gilt der Christchurch Art Gallery Te Puna o Waiwhetū. Dort gibt es zwei Ausstellungen, die mich besonders interessieren. Die erste heißt „He Kapuka Oneone – A Handful of Soil“; dort geht es um das Verhältnis der Menschen (tangata, oder wie man hier im Süden sagt: takata) zum Land (whenua). Unter anderem ist dort etliches an Landschaftsmalerei, aber auch einige Fotos ausgestellt. In der zweiten Ausstellung „Kā Whakatauraki: The Promises“ geht es um die Land„käufe“, mit denen die Pākeha, die europäischen Siedler, und die von ihnen dominierten staatlichen Organe die tangata whenau (die Menschen des Landes; eine Selbstbezeichnung der Māori) der Südinsel unter systematischem Bruch des Vertrags von Waitangi – des Gründungsdokuments Neuseelands – gegen lächerliche Entschädigungen de facto enteignet haben.
(more…)Erkundungen in Christchurch
Der erste Tag in Christchurch beginnt mit einem leckeren Frühstück im Beat Street Cafe, in dem ich vor 8 Jahren ebenfalls gefrühstückt habe – ich habe ja schon angedroht, dass das hier teilweise auch eine Reise in die Vergangenheit für mich ist, vor allem in Christchurch, aber auch an einigen anderen Orten, wie Ihr noch leidvoll erfahren werdet. Dieses Café ist aber unabhängig davon ein sehr sympathischer kleiner Laden, der außerhalb der Innenstadt liegt und in erster Linie von Locals besucht wird. Es war mir seinerzeit ebenso wie die Little High Eatery, wo ich gestern Abend aß, von Janet, der Managerin des Foley Towers, empfohlen worden.
(more…)