Fiordland
Routeburn Track: A Slice of Heaven
Wie bereits in der letzten Woche stehen wir früh auf, um den Bus nach Glenorchy zu nehmen – sogar mit dem gleichen Fahrer. Dieses Mal müssen wir nicht umsteigen, da uns dieser Bus nach einer kurzen Pause weiter zum Routeburn Shelter am Anfang der Wanderung bringt. Der Shelter sieht nicht nur nagelneu aus, er ist tatsächlich gerade erst im Januar eröffnet worden. Im Vergleich zum Start des Rees-Dart Track ist das schon eine andere Welt, einem Great Walk angemessen…
Abends auf dem Milford Sound
Es regnet leicht, aber die Wolkendecke ist dünn und in der Ferne besseres Wetter zu ahnen. Nach einem ruhigen Frühstück in der fast schon trauten Runde und einem etwas merkwürdigen Abschied geht es auf die Straße. Die kurze, flache Strecke ist schnell zurückgelegt und macht nach der zweitägigen Radpause auch wieder Spaß, zumal das Wetter mit nahendem Ziel besser wird.
Gespräche, Wasser und Wälder
Noch am Abend mache ich einen kleinen Spaziergang zur Ablegestelle der Boote zum Doubtful Sound, wo tatsächlich noch jemand anzutreffen ist. Trotz des aufklarenden Wetters kann ich mich nicht zu einer Buchung entschließen, vor allem weil die Tour mit 145 NZ$ nicht ganz billig ist. Stattdessen gönne ich mir lieber ein ausführliches Abendessen im Cathedral Cafe, das direkt neben der Tankstelle liegt und eher barackenförmig aussieht. Das Essen ist jedoch tatsächlich gut, die Bedienung – ein junger Mann, der sowohl vorne im Laden verkauft als auch kocht und serviert – ist sehr freundlich, sehr bemüht und empfiehlt mir zum Nachtisch ein Boysenberry Parfait – wie sich zeigt, ein guter Tip.
