West Coast
Siberia Experience
Als ich vor 30 Jahren das erste Mal in Makarora war, sah ich dort das auch in meinem Reiseführer beschriebene Angebot namens Siberia Experience: eine Kombination aus einem ca. 15-minütigen Flug, einer knapp dreistündigen Wanderung und einer knapp halbstündigen Fahrt mit einem Jetboat. Seitdem steht diese Tour auf meiner Bucket List. Und als ich gestern hier ankam und die Wettervorhersage sehr günstig war, habe ich natürlich gleich geschaut, ob für den heutigen Tag noch Plätze frei wären. Es waren, also habe ich sofort gebucht
(more…)Diamond Lake und Fahrt nach Makarora
Für die Nacht hatte ich mich auf dem Campingplatz an der Glendhu Bay einquartiert. Mein Stellplatz lag praktisch direkt am See – nur eine Baumreihe trennte mich vom (Kies-) Strand. In der Nacht gab es wieder einmal einen tollen Sternenhimmel zu sehen und am nächsten Morgen wache ich bei strahlend blauem Himmel auf, der zu einer weiteren kleinen Wanderung einlädt, bevor ich mich auf den Weg in Richtung Westküste mache.
(more…)TranzAlpine
Über Nacht scheint der Herbst nach Neuseeland gekommen zu sein: Gestern Nachmittag war es bereits sehr windig und offenbar haben wir nun Südwind, so dass die Temperaturen schlagartig um 10 Grad gesunken sind. Dafür sind die Wolken weggeblasen und der Himmel weitestgehend blau. Dieses Wetter nutze ich für einen Ausflug, den ich schon länger im Hinterkopf hatte, nämlich die Fahrt mit dem TranzAlpine genannten Zug quer über die Südinsel von Christchurch nach Greymouth und wieder zurück.
Von Punakaiki nach St Arnaud
Wie geplant packen wir das gesamte Gepäck der beiden zu meinem in den Wagen und machen uns auf den Weg nach Westport, dem nächsten und letzten nennenswerten Ort an der Westküste. Kurz vor Westport biegen wir zu der kleinen Wanderung am Cape Foulwind ab, wo unterhalb des Wanderwegs eine kleine Kolonie von Pelzrobben lagert, darunter auch Jungtiere, die gerade etwa vier Monate alt sind.
Punakaiki
Der erste Weg nach dem Frühstück führt zu den Pancake Rocks, einer Felsformation, die aussieht, als wären hier Pfannkuchen übereinander geschichtet worden. Warum genau diese Schichtstruktur in den Felsen so herausgewaschen wurde, ist anscheinend noch nicht gänzlich geklärt. Wenn die Flut hereinkommt – und das tut sie gerade – bekommt man jedenfalls eindrucksvoll vor Augen geführt, mit welcher Kraft das Meer hier wirkt. Leider ist gerade keine Springflut und der Westwind bläst nur leicht, so dass sich das Spektakel nicht in voller Schönheit zeigt, aber imposant ist es auch so. Die Wellen donnern in die Felsen hinein und werden manchmal durch enge Kanäle, die sich das Wasser gebahnt hat, bis in mehr als zwanzig Meter Höhe als Wasserfontäne von den Felsen wieder ausgespuckt.

