New Zealand
Wellington
Heute geht es in die Hauptstadt. Nach dem Frühstück verabschiede ich mich von den netten Leuten, mit denen ich mich hier in den letzten beiden Tagen sehr gut unterhalten habe – drei Schwedinnen bzw. Schweden, ein Schweizer und eine Deutsche. Im Vergleich zu früheren Reisen (oder vielleicht auch im Vergleich zur Südinsel?) habe ich bisher doch relativ wenige Deutsche getroffen, dafür erstaunlich viele Franzosen, denen ich sonst extrem selten begegnet bin.
Kapiti Island
Auch heute habe ich wieder Glück mit dem Wetter. Gestern Abend hatte ich mir noch einen Platz bei Kapiti Explorer, einem der beiden hier im Ort ansässigen Anbieter für Bootstouren, reserviert; ob die Tour aber auch stattfinden würde, entscheidet sich immer erst am Morgen, da nicht nur das Wetter, sondern auch der Seegang mitspielen müssen. Beide taten.

Von Taranaki an die Kapiti Coast
Heute ist wieder ein Tag, an dem ich viel fahre. Denn es soll weiter in Richtung Wellington gehen. Zunächst auf bekannter Strecke fahre ich wieder einmal nach Stratford und von dort weiter nach Süden. Der Taranaki hält sich heute mal wieder sehr bedeckt – ich habe gestern offenbar wirklich richtig Glück gehabt. Mit einem Stopp in Hawera, wo ich auf einen alten Wasserturm steige, von dem aus man einen schönen Blick über den Ort und theoretisch auch zum Taranaki hat, verlasse ich die Ausbuchtung der Nordinsel, auf der ich mich die letzten Tage aufgehalten habe.

Aotea Waka
Forgotten World Highway
Den heutigen Tag verbringe ich im Wesentlichen im Auto, und zwar auf dem Forgotten World Highway. Nachdem ich im Hostel alle meine Sachen gepackt habe, fahre ich zurück nach Taumarunui, wo ich vor drei Tagen auf dem Weg von Waitomo aus durchgekommen bin. Dort tanke ich noch einmal, denn auf der Strecke, die vor mir liegt, gibt es keine Tankstellen. In Taumarunui beginnt der Highway 43, wie die Straße offiziell heißt. Noch im Ort zeigt sich, wie die heutige Fahrt aussehen wird: hügelig und kurvig. Ich habe mir zuvor ein Faltblatt besorgt, in dem zahlreiche Sehenswürdigkeiten bzw. Aussichtspunkte entlang der Strecke eingetragen sind. Wenn man die alle mitnehmen möchte, braucht man für die gut 150km mehr als einen Tag.
