New Zealand
Te Anau
An meinen zwei Ruhetagen in Te Anau mache ich nicht wirklich viel. Am ersten Tag spaziere ich ausgiebig durch den Ort und schaue mir die vielen neuen Häuser und noch unbebauten Grundstücke in den neuen Baugebieten des Orts an. Später gehe ich noch beim DOC vorbei, um mich nach dem Stand der Dinge auf dem Kepler Track zu erkundigen. Das Wetter scheint erstmal gut zu bleiben, auch wenn es am Samstag über den Fiorden regnen soll. Plätze sind auch noch frei, so dass ich schon am Freitag losgehen könnte, aber ich möchte lieber zwei Tage Pause einlegen. Die Entscheidung, tatsächlich dann am Samstag loszugehen, treffe ich am Freitag und verlege so den Kepler Track gegenüber meiner ursprünglichen Buchung um fünf Tage nach vorne.
Routeburn Track: Diverging Roads
Der letzte Tag unserer gemeinsamen Wanderung beginnt wieder mit herrlichem Wetter. Um uns herum sind wie meist viele Leute schon früh auf den Beinen, aber auch wir wollen heute etwas zeitiger los. Wir starten nach unserem Frühstück um kurz nach neun, da ich um drei Uhr nachmittags an der Divide sein muss, um meinen Bus zu erwischen und Monika bis zur McKellar Hut weitergehen will, um von dort in den kommenden zwei Tagen über den Caples Track zum Lake Wakatipu zurück zu wandern.
Routeburn Track: Rain and Sunshine
Der zweite Tag beginnt wie er angekündigt war: mit Regen – und zwar ordentlichem. So lassen wir uns mit dem Frühstück sehr viel Zeit, nachdem wir auch schon recht gut und lang geschlafen haben. Durch die Konstruktion der Schlafräume haben uns die Frühaufsteher, die es auch hier wieder gibt, nicht zu sehr gestört.
Routeburn Track: A Slice of Heaven II
Nach einer kurzen Pause machen wir uns mit leichtem Gepäck wieder auf. Wir wollen das gute Wetter nutzen und wenigstens bis zum Harris Saddle, nach Möglichkeit aber sogar auf den Conical Hill hinauf. Von diesem gut 1500 Meter hohen Berg soll man einen sehr guten Ausblick in alle Richtungen haben. Und da das Wetter morgen schlechter werden soll, wollen wir uns das nach Möglichkeit nicht entgehen lassen.
Routeburn Track: A Slice of Heaven
Wie bereits in der letzten Woche stehen wir früh auf, um den Bus nach Glenorchy zu nehmen – sogar mit dem gleichen Fahrer. Dieses Mal müssen wir nicht umsteigen, da uns dieser Bus nach einer kurzen Pause weiter zum Routeburn Shelter am Anfang der Wanderung bringt. Der Shelter sieht nicht nur nagelneu aus, er ist tatsächlich gerade erst im Januar eröffnet worden. Im Vergleich zum Start des Rees-Dart Track ist das schon eine andere Welt, einem Great Walk angemessen…
