Author: Harald
Queenstown
Nach einem Tag Pause in Te Anau mache ich mich wieder auf den Weg nach Queenstown, wo ich eben angekommen bin. Ich bin wieder im altbewährten Last Resort abgestiegen, wo ich für zwei Nächte bleibe und die nächsten Tage plane.
Hump Ridge Track
Ich war ein paar Tage unterwegs ohne Netzzugänge irgendwelcher Art und konnte mich daher nicht melden. Nach der Tour zum Doubtful Sound hatte ich eigentlich einen Tag Pause einlegen wollen und mich dann auf den Hump Ridge Track begeben. Dort war aber nur ein Platz zu bekommen, wenn ich mich gleich am folgenden Tag auf den Weg nach Tuatapere begebe, um dort dann den Hüttenpass und alle notwendigen Informationen zu bekommen – was ich dann auch getan habe.
Doubtful Sound
Gestern ging es dann nach kurzfristiger Entscheidung in den Doubtful Sound, wo ich zuletzt vor 15 Jahren gewesen bin. Anders als damals sollte es dieses Mal eine Tour mit Übernachtung werden, wobei ich nicht an Bord des recht großen Schiffs von Real Journeys gehen wollte. Die Wahl fiel auf ein kleines Boot namens Tutuko II, das von Fiordland Expeditions betrieben wird. Leider ist das zwar alles andere als billig, aber wie sich zeigen sollte sein Geld wert.
Milford Track
So, da bin ich wieder, “Leider” habe ich gerade nicht ganz so viel Zeit wie geplant, da ich meinen morgigen Ruhetag zu Gunsten einer Über-Nacht-Tour im Doubtful Sound opfere. Zum Milford Track daher nur ganz kurz: Es war großartig. Am dritten Tag hätte das Wetter etwas besser sein können, aber es war nicht wirklich schlecht. Alles Weitere demnächst.
Stewart Island
Nach einem Ruhetag in Te Anau geht es früh morgens auf den Weg in Richtung Süden. Um Viertel nach Sieben holt mich der Bus an der Jugendherberge ab. Es ist derselbe Fahrer, der vor drei Jahren gerade seinen ersten Tag bei dem Unternehmen hatte. Dieses Mal ist die Gesellschaft eine andere und es geht nicht mehr über Tuatapere, sondern mit Umsteigen über Mossburn und Lumsden. Immerhin kennt der Fahrer dieses Mal den Weg; die Heizung in seinem Bus hat er dagegen nicht wirklich unter Kontrolle. In Invercargill steige ich erneut um – auch der Bus nach Bluff wird von dem gleichen Fahrer wie seinerzeit gefahren. Die Überfahrt dagegen ist ein ganzes Stück rauer als damals, wenn auch wohl relativ ruhig im Vergleich zum Vortag.

