Invercargill und erneut Te Anau

Posted by on Mar 25, 2008 in Fiordland, Southland | No Comments

Dass man hier allerdings nachmittags um fünf sein Bett auf die Hauptstraße stellen könnte, ohne von jemandem gestört zu werden, halte ich für ein böses Gerücht. Denn wie mir scheint, nehmen die Invercargillites ihre dritte Silbe sehr ernst: Die Dichte aufgemotzter Autos mit dröhnendem Auspuff ist enorm hoch. Gerade jetzt an den Ostertagen sind die Möglichkeiten hier etwas zu unternehmen sehr begrenzt, so dass ich schon überlege mir ein Auto zu mieten und in die Umgebung zu fahren – aber verständlicherweise sind die Autovermietungen am Ostersonntag geschlossen. Das hätte ich wohl etwas besser planen sollen. Aber wie auch immer; so liegen zwei ruhige Tage vor mir. Und ein bisschen was hat Invercargill ja schon zu bieten.

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Stewart Island: Closing the Circuit

Posted by on Mar 22, 2008 in Southland, Stewart Island | No Comments

Über Nacht ist es in der Hütte noch so richtig voll geworden. Nachdem es schon lange dunkel ist, kommen noch ein paar Leute an, die wohl eigentlich in Halfmoon Bay hatten übernachten wollen, aber nichts mehr bekommen haben. So mussten sie sich denn noch auf den vier- bis fünfstündigen Weg zur North Arm Hut machen, wo sie zumindest noch einen Schlafplatz unter dem Küchentisch bekamen.

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Stewart Island: The Way Down South

Posted by on Mar 19, 2008 in Southland, Stewart Island | No Comments

Um es vorwegzunehmen: Stewart Island hat die hohen Erwartungen, die ich hatte, nicht erfüllt. Ob es an mir lag, an Stewart Island, am Wetter oder an der Tatsache, dass Ostern war – ich weiß es nicht. Eine Enttäuschung war es auf keinen Fall und ich habe einige sehr schöne Momente erlebt. Erhofft hatte ich allerdings mehr – oder etwas anderes. Nun, Stewart Island wird auf jeden Fall noch eine zweite Chance bekommen. Aber der Reihe nach.

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Einsamkeit und Zweifel

Posted by on Mar 8, 1996 in Southland | No Comments

Ich verlasse Invercargill sofort nach der Ankunft in Richtung Norden auf einer anfangs recht verkehrsreichen Straße. Kurz nachdem ich die letzten Häuser der Stadt und ihrer Vororte hinter mir gelassen habe, geht es auf einer kleineren Straße durch dünn besiedeltes Land mit leichtem Seiten- und Rückenwind westwärts. Der Verkehr nimmt mit jedem zurückgelegten Kilometer weiter ab. In der Ferne sind einige Berge zu sehen, die Gegend hier ist jedoch topfeben und daher gut zum Einrollen geeignet, zumal es an diesem Abend auch nur knapp 40 Kilometer weit bis Riverton gehen soll.

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