New Zealand
Erkundungen in Christchurch
Der erste Tag in Christchurch beginnt mit einem leckeren Frühstück im Beat Street Cafe, in dem ich vor 8 Jahren ebenfalls gefrühstückt habe – ich habe ja schon angedroht, dass das hier teilweise auch eine Reise in die Vergangenheit für mich ist, vor allem in Christchurch, aber auch an einigen anderen Orten, wie Ihr noch leidvoll erfahren werdet. Dieses Café ist aber unabhängig davon ein sehr sympathischer kleiner Laden, der außerhalb der Innenstadt liegt und in erster Linie von Locals besucht wird. Es war mir seinerzeit ebenso wie die Little High Eatery, wo ich gestern Abend aß, von Janet, der Managerin des Foley Towers, empfohlen worden.
(more…)Zurück in Christchurch
Der kurze Weg zur Bushaltestelle ist schnell zurückgelegt. Von dort bringt mich die Linie 29 in die Innenstadt, wo ich nicht bis zum ZOB fahre, sondern bereits an der Kreuzung der Manchester Street mit der Kilmore Street aussteige, denn in letzterer liegt nicht weit entfernt meine Unterkunft, Foley Towers. Seit 1999 habe ich hier jeden Besuch der Südinsel begonnen und mehrfach auch beendet. Eigentlich vermieten sie dort nun nur noch für längere Aufenthalte von mindestens einer Woche, so dass hier normalerweise keine reisenden Backpacker mehr unterkommen, sondern Leute, die beispielsweise für Work and Travel für längere Zeit in Christchurch bleiben. Ich hatte Janet, die Managerin aber im Vorfeld angeschrieben und gefragt, ob es möglich sei, dass ich für vier Nächte hier bleiben könnte. Da wir uns vor acht Jahren meine Reise plötzlich abbrechen musste, ich meine letzten Nächte in Neuseeland hier verbracht habe und wir uns dabei sehr ausführlich unterhalten hatten, erinnerte sie sich noch an mich und schrieb mir gleich, dass ich gerne auch für diese kurze Zeit kommen könnte.
(more…)Chasing Waterfalls
Heute zieht das nächste Tiefdruckgebiet über die Südinsel. Bereits in der Nacht pfiff der Wind kräftig um das Haus. Der Himmel ist vollständig bewölkt und für später am Tag ist Regen angesagt. Da ich mich heute im Hinterland aufhalten will, wo die Wälder dicht sind, hoffe ich, dass mich Wind und Regen nicht wirklich stören, sofern letzterer nicht zu stark ist. Die Fahrt geht heute ein wenig zurück in die Richtung, aus der ich gestern kam.
(more…)Drei Strände
Der heutige Tag führt mich weiter entlang der Ostküste in den Süden. Mein erstes Ziel für heute ist Moeraki mit seinen berühmten Bolders: Etliche Steinkugeln mit einem Durchmesser von bis zu eineinhalb Metern liegen dort am Strand herum – und weitere sind noch in den Dünen verborgen, wie man an einer Stelle sehen kann, wo ein Sandrutsch vor kurzem eine weitere Kugel enthüllt hat. Üblicherweise wird geraten, dass man dort bei Ebbe sein soll. Nun ist es gerade gut eine Stunde nach der Flut und das erweist sich als durchaus fotogen. Zum einen laufen nicht so viele Leute zwischen den Kugeln herum, weil sie zu guten Teilen im Wasser liegen, zum anderen umspielen und umspülen die Wellen die Steine ganz ansehnlich.
(more…)Auf der Straße nach Süden
Heute beginnt nun die Reise in den Süden der Südinsel. Die Fahrt von Christchurch aus über den Highway 1 – eher mit einer Bundesstraße vergleichbar als mit einer Autobahn – ist nicht sonderlich spannend. Und das liegt nicht nur daran, dass ich diese Strecke schon kenne, sondern an der Landschaft: Die Canterbury Plains sind erstens flach wie der Name nahelegt und zweitens praktisch komplett landwirtschaftliche Nutzfläche.
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