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Sieben Jahre
Einige Wolken sind noch am Himmel und zwei kurze Schauer gibt es am Vormittag auch noch, aber ansonsten sieht die Welt heute schon ganz anders aus. Der Himmel zeigt sich heute nämlich überwiegend in blau und in der Sonne ist es dann auch gleich deutlich wärmer, während die Lufttemperatur noch nicht wieder sommerlich zu nennen ist. Aber auch mit den Temperaturen soll es in den nächsten Tagen wieder aufwärts gehen. Heute habe ich dann auch erstmals die Kamera dabei und mache ein paar Fotos von einigen der Neubauten in der Stadt.
(more…)Keine Spur von Sturm
Eigentlich sollte ja schon gestern, spätestens aber in der Nacht der Sturm Gita in Christchurch eintreffen. Der gestrige Regen schien der Vorbote zu sein und auch heute gab es, wie die Wetterleute das gerne nennen, ergiebige Niederschläge. Wind hingegen gab es so gut wie gar nicht.
Der Morgen begann sogar damit, dass vereinzelt bläuliche Flecken am Himmel zu sehen waren und als ich das Hostel zu einem Gang in die Stadt verließ, warf ich sogar einen Schatten – dabei aber regnete es. Als erstes führte mich mein Weg zur Cardboard Cathedral, die ich vor fünf Jahren noch in der letzten Bauphase gesehen hatte. Der japanische Architekt Shigeru Ban, der seinerzeit auch den japanischen Pavillon auf der Expo 2000 entworfen hatte, hat dieses ungewöhnliche Bauwerk entworfen, das als Übergangskathedrale (so der offizielle Name) dienen soll, bis die “richtige” Kathedrale wieder aufgebaut ist – dieser Wiederaufbau wurde erst im letzten Jahr beschlossen.
(more…)Regnerischer Start
Für den gestrigen Abend und die folgenden Tage habe ich dann noch einige Tipps bekommen, welche Ecken von Christchurch sich derzeit lohnen zu besuchen. Ich laufe am frühen Abend bei leichtem Regen in Richtung High Street. Dort sind – wie in fast der gesamten Innenstadt – kaum Gebäude stehen geblieben, aber im letzten Jahr sind schon einige Neubauten entstanden und einige weitere bereits recht weit fortgeschritten.
Ankunft in Christchurch
Von Sydney aus ist es dann quasi nur noch ein kleiner Sprung über “the ditch” – die Tasmanische See, die Australien und Neuseeland von einander trennt. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir die sich unter einer geschlossenen Wolkendecke versteckende Westküste der Südinsel etwa auf der Höhe von Greymouth. Von hier aus geht es sozusagen über den Arthurs Pass in Richtung Christchurch, wo wir gegen viertel vor zwei Ortszeit am frühen Nachmittag landen. Deutschland ist derzeit – solange dort noch Winter- und hier Sommerzeit ist, also bis Ende März – zwölf Stunden hinter Neuseeland.
Der zweite Teil der Anreise
Der Abschnitt, der nun vor mir liegt, wird ganz schön lang sein – über dreizehn Stunden wird es bis Sydney dauern. Im Vergleich dazu war der Aufenthalt in Dubai richtig kurz. Ich habe ihn mit ein paar Spaziergängen durch das Terminal und einem kleinen Frühstück bei Giraffe verbracht, wo ich vor zwei Jahren auch schon einmal gefrühstückt habe.
Dann geht es zum Gate, wo eine Handkontrolle des Gepäcks vorgenommen wird. Nach einer weiteren Wartepause beginnt das Boarding. Meinen Platz habe ich dieses Mal fast ganz hinten, wo ich auch in der 777 schon immer gerne gesessen habe. Hier, hinter den Tragflächen hat man oft eine recht gute Sicht – mal schauen, wie das hier im A380 wird.
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