Routeburn Track

Posted by on Mar 3, 2011 in Fiordland, Southern Lakes | No Comments

So, da bin ich nun zurück vom Routeburn Track. Schön war’s wieder, auch wenn das Wetter nicht so recht mit gespielt hat. Am ersten Tag war es noch recht gut, in der Nacht hat es dann ordentlich gestürmt und innerhalb von 24 Stunden sind 84mm Niederschlag gefallen. Am kommenden Tag haben wir dann annähernd jegliches Wetter erlebt, das man sich so vorstellen kann. Lediglich “that shiny thing”, wie der Hüttenwart sich am Abend ausdrückte, hat gefehlt: Wir hatten zuerst Regen, dann Hagel (aber nur ganz kleine Körner – die uns dafür von vorne ins Gesicht wehten), Schnee und Donner. Zwischendurch war mal ein bisschen blauer Himmel zu sehen und es gab ein paar schöne Regenbögen. Ach ja, und deftigen Wind in Böen oberhalb von 100 km/h hatten wir auch noch – zum Glück aber drückten die in Richtung Berghang und nicht in Richtung Abgrund.

Swingbridge over the Routeburn

Swingbridge over the Routeburn

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Von Te Anau nach Queenstown

Posted by on Feb 27, 2011 in Southern Lakes | No Comments

Bevor ich das Auto in Queenstown abgebe, habe ich mir vorgenommen, noch ein paar nette Orte anzufahren, die ich teilweise auf meiner Radtour seinerzeit besucht habe und die ich teilweise noch gar nicht kenne. Leider ist die Zeit dafür nicht so ganz reichlich. Nach kurzen Aufenthalten in Kingston am Südende des Lake Wakatipu, von wo früher einmal eine Museumseisenbahn ein paar Kilometer weit nach Süden fuhr (die Anlagen sehen so aus, als würde sie mittlerweile nicht mehr fahren), und am Shotover River, wo die Jetboote den Fluss hinauf und hinab düsen, fahre ich nach Arrowtown.

Lake Wakatipu

Lake Wakatipu

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Milford Road

Posted by on Feb 26, 2011 in Fiordland | No Comments

Am Morgen hängen noch ein paar Wolken über Te Anau und die Berge geben sich in den höheren Lagen noch sehr verhüllt. Aber die Vorhersage klingt sehr gut – auch für die Westseite der Berge. Also geht es am späten Vormittag, nachdem der Hauptstrom der Touristen und der Busse sich schon auf den Weg gemacht hat, auf die Straße nach Milford. Die ersten Kilometer führen am Lake Te Anau entlang. Dort mache ich den ein oder anderen kurzen Fotostopp.

Eglinton River

Eglinton River

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Southland

Posted by on Feb 25, 2011 in Southland | No Comments

Der erste Weg für heute führt mich zum Oreti Beach, den seinerzeit Burt Munro als Trainingsgelände genutzt hat. Sonderlich interessant ist der nicht, aber ich wollte ihn gerne mal »in echt« sehen.

Auf einer Art Nostalgietour fahre ich dann entlang der gleichen Strecke, auf der ich meine ersten beiden Etappen beim ersten Besuch vor 15 Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt habe. Überrascht stelle ich fest, dass damals nicht nur meine mangelnde Fitness, sondern auch die Topographie schuld daran war, dass mir der Anfang damals nicht so leicht gefallen ist: Es geht doch mehr bergauf, als ich das in Erinnerung hatte. Insgesamt erkenne ich aber viele Stellen wieder. In Riverton würde ich eigentlich gerne das lokale Museum besuchen, das jedoch gerade seinen Ruhetag hat: Bei meinem ersten Besuch hatte ich ein Foto am Ortsausgang von der hinter Riverton liegenden Bucht des Jacobs River gemacht, auf der ein Bauwerk zu sehen ist, das ein Bahndamm gewesen sein könnte. Dieses Bauwerk existiert nicht mehr, aber wie ich später der Wikipedia entnehmen kann, gab es hier tatsächlich früher eine Bahnlinie, die bis nach Tuatapere führte. Ein Überrest der Brücke lagert wohl im Museum.

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Catlins, Teil 2

Posted by on Feb 24, 2011 in Southland | No Comments

Heute geht es als erstes zu zwei Nicht-Sehenswürdigkeiten – ich war schon informiert, dass man diese beiden Dinge ruhigen Gewissens auslassen kann, da sie wirklich nicht spannend sind.

Weil der südlichste Punkt des Mainland von Neuseeland quasi um die Ecke liegt, mache ich als erstes einen Abstecher zum Slope Point. Erstaunlicherweise sind dort noch mindestens 10 weitere Leute, darunter ein Informatik-Professor aus Wellington, der seine australischen Freunde durch das Land führt. Ein kleiner Spaziergang über eine Wiese führt zu den Klippen. Aber wie das mit diesen Extrempunkten oft so ist: Außer viel Wasser gibt es nicht allzuviel zu sehen. Ich sollte vielleicht nicht unterschlagen, dass es noch einen »formschönen« Signalturm gibt. Und dann ist da noch der obligatorische Wegweiser, der den Besuchern mitteilt, dass der Äquator gut 5100 km entfernt ist, der Südpol hingegen nur gut 4800 km. Außer zur Überprüfung der Genauigkeit des GPS (wenn man denn einen Empfänger dabei hat) braucht man diesen wirklich nicht bemerkenswerten Ort also kaum zu besuchen.

Slope Point

Slope Point

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